Was ich diesen Sommer in Wien getan habe - und ein Herbstrezept
- missearly-vienna

- 21. Nov.
- 3 Min. Lesezeit
Wien ist mehr als nur Schloss Schönbrunn und Stephansdom. Für mich ist Wien eine Stadt voller versteckter Ecken, gemütlicher Cafés und grüner Oasen, die man als Besucher*in oft übersieht.
So entstand die Idee, mal ein paar Dinge und Orte aufzuzählen, die so nicht in jedem Reiseführer zu finden sind. Und ich überlegte mir, mal ein paar Dinge zu erwähnen, die ich den Sommer über in Wien unternommen habe.
Frühstücken
Der perfekte Start in den Tag gelingt z.B. im Café Himmelblau. Hier gibt es nicht nur hervorragenden Kaffee, sondern auch frisch gebackenes Gebäck und eine entspannte Atmosphäre mit viel Tageslicht. Am Fenster sitzend kannst du das bunte Treiben draußen beobachten.Wenn es nicht ein maximal verregneter Tag ist und daher draußen nicht viel los ist. So war es nämlich als ich neulich dort war. Nichtsdestotrotz habe ich das Frühstück dort sehr genossen.
Spazieren & Staunen
Wenn du Lust hast, kannst du dann am Kutschkermarkt frische Lebensmittel, Obst und Gemüse kaufen. Ein perfekter Ort, um Wien von seiner ursprünglichen Seite kennenzulernen.
Oder du hast Lust auf einen Spaziergang – z.B in im Türkenschanzpark. Die weitläufigen Wiesen, bunten Blumenbeete und die kleinen Teiche laden zum Verweilen und Durchatmen ein.
Außerdem gehen wir gern auf den Kahlenberg um uns, oben angekommen, beim Heurigen Wieninger eine Jause zu gönnen.
Bummeln & Entdecken
Am Nachmittag kann man auch über den Naschmarkt bummeln oder in den entzückenden Läden in der Kettenbrückengasse stöbern. Ein Pflichttermin für mich ist dann ein Besuch bei Creme de la Creme. In diesem süßen Lokal gibt es neben sehr guten Kaffee auch absolut traumhafte Süßigkeiten. Diese sind nicht nur lecker, sondern wahre Kunstwerke.
Wenn wir Besuch zum Essen haben, kaufen wir meist das Dessert dort. Wir kochen beide gern, aber sind mit der Zubereitung von Süßigkeiten nicht so bewandert. Warum also alles selbst machen - wenn es andere gibt, die das schon so perfekt können!
Übrigens war ich diesen Sommer ab und zu mal sehr zeitig in der Früh am Naschmarkt – ich liebe es, wenn eine Stadt und der Markt langsam wach werden. Teilweise herrschte schon intensives Treiben und manche Stände waren erst im Begriff zu öffnen.
Abendessen & gemütliche Stunden
Abends gibt in Wien ja eine Vielzahl an guten Lokalen. Da wir aber sehr gern und oft selbst kochen, essen wir auch nicht so oft auswärts. Daher bin ich dazu auch eher verhalten mit Tipps- da werdet ihr woanders sicher mehr Input bekommen.
Und ich sage ehrlich, ich hab so lange überlegt, ob und welche Lokale ich an dieser Stelle erwähnen könnte. Ansonsten hätte dieser Beitrag über den Sommer auch schon viel eher online gehen können 😊
Und vor ein paar Tagen habe ich mich dann spontan entschieden ein herbstliches Rezept zu posten. Das ganze war so spontan, dass ich dann auch kein Foto vom Endergebnis gemacht habe. Es war noch ein letzter Rest im Kühlschrank – diesen habe ich nun fotografiert- damit es zumindest einen Eindruck gibt.

Linsen Kürbis Lasagne:
Für das Linsensugo:
1 Zwiebel,gewürfelt
Knoblauch nach Belieben
500g Belugalinsen
1,1 l Suppe
Salz, Pfeffer, Tomatenmark
Für den Kürbis:
1 Hokkaidokürbis
1 Zwiebel gewürfelt
Knoblauch
Salz, weißer Pfeffer, ein Schuss Weißwein
Bechmal:
Nach dem Rezept hier
Lasagneblätter, geriebenen Käse
Zubereitung:
Den Kürbis schälen und in grobe Stücke zerteilen.
Die Zwiebel in etwas Öl anbraten, den Kürbis und Knoblauch dazu geben und mit etwas Wein ablöschen. Nicht viel- wirklich nur einen Schuss- denn der Kürbis lässt noch Wasser und wird sonst zu flüssig.
Mit Salz und Pfeffer würzen und schmoren bis er weich und cremig ist – dauert ca. 1 Stunde.
Für das Sugo ebenfalls Zwiebel anrösten. Anschließend die Linsen dazu und mit Suppe aufgießen. Ich begann mit 600 ml und hab dann immer wieder etwas dazugegeben- in Summe haben ich ca. 1,1 l gebraucht. Ebenfalls würzen und schmoren bis die Linsen weich sind – das hat wohl auch so 40 Minuten gedauert.
Abschließend alles in eine Form schichten -also Nudeln- Linsen- Kürbis- Bechamel usw.
Mit einer schönen Schicht Bechamel enden, damit alles bedeckt ist und mit Käse bestreuen. Ich nehme Mozzarella.
Im Backrohr dann 35 Min. bei 180 Grad Ober/Unterhitzen backen.
Und bei mir blieb von den Linsen etwas über- ich hab ca. 2/3 der Menge gebraucht.













































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